26.03.2011 Wir waren heute zum ersten Mal in diesem Jahr am Boot. Das Unterwasserschiff ist fertig gesandstrahlt und lackiert. Der Sand ist überall zu finden. Durch alle Ritzen geht der Sand. Auch im Salon ist alles staubig. Selbst das Instrumentenbrett, was abgedeckt war, ist voller Sand. Wir haben erstmal kräftig gestaubsaugt. Am 08 April geht es ins Wasser. Das Boot wieder sauber zu bekommen ist noch richtig Arbeit. Das Wetter wird auch immer besser. So langsam kommt auch wieder Bootsfeeling auf. Wir freuen uns auf die neue Saison. Vielleicht sehen wir uns ja mal in De Klink?

10.04.2011 Am Freitag haben wir in Kampen beim Sandstrahler unser Boot übernommen. Das Unterwasserschiff ist gesandstrahlt und neu lackiert. Anschließend ist noch Hartantifouling drauf gekommen. Ich hoffe, dass wir jetzt viele Jahre vor Rost sicher sind. Das Wetter spielt an diesem Wochenende auch mit. Die Sonne scheint das ganze Wochenende. So ist die Fahrt nach De Klink sehr angenehm. Am Samstag ist noch Saisoneröffnung im Restaurant De Klink. Ein schönes Wochenende. Nur der Austausch der defekten Wasserpumpe war nicht eingeplant.

17.04.2011 Am Samstagabend haben wir unser neues Beiboot bekommen. Bea und Frank von Wassersport Michels haben es uns gebracht. Es handelt sich um ein Suzumar 310 Rib um einem Suzuki DF9,9AS. Nach dem Stapellauf und der Probefahrt sind wir gemütlich im Restaurant De Klink essen gegangen. Am Sonntag haben wir das Boot testweise an die Davit gehängt. Wir müssen hier noch die Halteseile erneuern. Dann wird es noch etwas höher gezogen. So ein kleines Boot ist doch etwas unruhiger und fordert eine gewisse Eingewöhnung bis man sich sicher fühlt.

25.04.2011 Ostern war wirklich wunderbares Wetter. Nach dem wir das Boot von den letzten Spuren des Winters und des Sandstrahlens gereinigt haben, sind wir für zwei Tage zum Wassertastplatz Smient kurz vor der Roogebotsluis gefahren. Am Samstagabend wurde dann auch die Grillsaison eröffnet. Am Sonntagabend sind wir mit dem neuen Beiboot rüber zum Chinesen und haben dort „All you can eat“ gegessen. Bei schönem Wetter macht das richtig Spaß. Petra und Peter haben noch eine Woche Urlaub. Wir müssen leider am Dienstag wieder arbeiten.

01.05.2011 An diesem Wochenende war unser Enkel mit. Es war zwar sehr sonnig, aber leider war es zu stürmisch um rauszufahren. Ein Ausflug mit dem Schlauchboot mussten wir auch wegen der Wellen abbrechen. So habe ich auf Karpfen geangelt. Am Sonntagmorgen hat dann mein erster Fisch der Saison angebissen. Ein 73er Schuppenkarpfen hat dem Boilie nicht wiederstehen können. Irgendwie haben die Karpfen Einheitsgröße. Peter hat entfernt fast die gleichen Karpfen gefangen.

08.05.2011 Bis auf den Wind war das ein Traumwochenende. Im Hafen war der Wind zwar nicht so stark, aber für eine Ausfahrt doch zu stark. So haben wir an den Booten gearbeitet. Ich habe einen Wechselrichter fest eingebaut, damit wir immer 220 Volt zur Verfügung haben. Bei Peter gab es mehr zu tun. Der Generator hat einen Frostschaden. Das ist ein riesen Teil. So musste am Sonntag ein Kran kommen um den Generator aus dem Boot zu heben. Obwohl man es doch im Herbst genau weiss, schlägt der Frost immer wieder zu. So muss es der Michels aus Oberhausen halt richten.

22.05.2011 Das Wochenede beginnt sonnig. Erst für Sonntagmittag ist schlechtes Wetter angekündigt. So können wir am Samstagmorgen bei Sonne frühstücken. Die Schwalben haben den Geräteträger als Rastplatz ausgeschaut. Von dort können sie leider das Beiboot wunderbar zukacken. Hier ist jetzt regelmässiges putzen angesagt. Am Mittag fahren wir auf einen Wasserrastplatz. Am Sonntagmorgen regnet es dann schon. So brechen wir noch vor dem Frühstück auf, da starker Wind angekündigt ist. Doch wir kommen noch gut in den Hafen.

26.06.2011 Das schöne Wetter zeigt schon. Es ist nicht Holland. Wir waren in dieser Woche auf Mallorca. Unser Urlaubsziel wat Cala Ratjada. Das Bild zeigt aber die Bucht von Port de Söller. Wir hatte eine Woche lang tolles Wetter. Es hat sich echt gelohnt mal wieder in die Sonne zu fliegen. Man muss aber aufpassen. Das mediterane Flair kann süchtig nach mehr Meer machen. Im Moment nervt das ewig nicht so gute Wetter in Holland. Unser Urlaub beginnt Mitte August. Ich lasse es mal offen, was wir dann machen.

17.07.2011 Auf Grund des schlechten Wetters bleiben wir wieder zuhause. Petra und Petra sind aber z.Z. auf ihrem Urlaubstörn. Wie in jedem Jahr ist das Wetter durchwachsen. Wir für uns haben ja dieses Jahr auf einen großen Törn verzichtet. Wir wollten mal wieder Sonne im Urlaub. Petra und Peter macht das Wetter weniger aus. Im Oude Waver mussten sie auf ihrem Törn auch mal bei den Brücken selbst Hand anlegen. Im Moment sind sie in Edam. Ich hoffe auf besseres Wetter im August, wenn wir Urlaub machen.

31.07.2011 Da geht es zum Angeln. Nachdem das letzte Wochenende total verregnet war, ist es an diesem Wochenende wenigstens, bis auf ein paar Tropfen, trocken. Auch der Wind hat endlich nachgelassen. Leider fehlt einfach die Sonne. Wir hatten gehofft, dass sie wenigstens sich zeitweise blicken lässt. Wir verbringen trotzdem ein schönes ruhiges Wochenende in De Klink. Nachdem ich am Samstag noch einge Wartungsarbeiten am großen Boot durchgeführt habe, war Sonntag mal wieder Gelegenheit, das Schlauchboot zu nutzen.

28.08.2011 Nachdem in der ersten Urlaubswoche, die wir im Osten Deutschlands verbracht haben, sehr schönes Wetter war, haben wir beschlossen den Resturlaub auf dem Boot zu verbringen. Interessant war, dass man auch in Leipzig eine kurze Bootstour machen kann. Am Samstag haben wir das Boot geputzt und für einen kurzen Törn vorbereitet. Leider hat sich das schöne Wetter nicht gehalten. Am Sonntag hat es dann ununterbrochen geregnet, ohne Aussicht auf Besserung. Wir sind aus Holland geflüchtet direkt zum Düsseldorfer Flughafen.

06.09.2011 Uns hat es in die Türkei verschlagen. Endlich Sonnenschein. Bei 35° können wir hier eine Tour mit dem Jetboot machen. So richtig schnell über das blaue Meer zu düsen macht auch viel Spaß. Bei 29° Wassertemperatur fühlt sich das Meer wie die Badewanne an. So macht mir das Baden richtig Freude. Eine Woche mal richtig Sonne und eine Wassertemperatur die zum Baden einläd, davon haben wir auf unseren Törns in den letzten Jahren oft geträumt. Eine schöne Woche mit vielen Aktivitäten liegt leider hinter uns. Die Türkei kann ich nur jedem empfehlen.

11.09.2011 Nachdem Tobias seine Ausbildung hat und Lili die Schule begonnen hatte, sind wir nochmal zum Boot gefahren. Am Freitagabend sind wir endlich mal zum Ribhouse-Texas in Epe gefahren. Ein uriges Lokal und für Steak-oder Spareripfreunde eine interessante Adresse. Man sollte es sich mal anschauen. Der Samstag war noch mal richtig gut, aber am Abend gab es wieder heftige Gewitter. Fast hätten wir den Boxkampf wegen Satellitenausfall nicht schauen können. Der Urlaub endet wie er begonnen hatte mit Regen. Die Saison ist nun auch bald am Ende.

26.09.2011 Nachdem ich am letzte Wochenende mit dem Flieger Richtung Indien abgedüst bin, konnten wir dieses Wochenende wieder am Boot verbringen. Das Wetter war wirklich toll. So hätten wir uns den Sommer vorgestellt. Unser Enkel war mit. Marina und Lili sind dann auf der Santa Maria zu einem kurzen Ausflug gestartet. Am Abend waren wir noch beim Chinesen in Biddinghuizen. Marina hatte ja Geburtstag. So langsam beginnen wir bereits uns auf den Winter vorzubereiten. Alles Unnötige nehmen wir schon mit nach Hause. Wir wollen ja wieder zum Sandstrahlen.

03.10.2011 Am verlängerten Wochenende gibt das Wetter noch mal alles. Sonne und wenig Wind. Einfach perfekt für die Saisonabschlussfahrt mit 6 Booten nach Harderwijk. Wir fahren mit bei Barbara und Helmut auf dem Boot. Das Schiebedach auf und den Kopf in die Sonne. Abends geht es dann zum Abschlussfest ins Restaurant De Klink. Damit ist die Saison praktisch zu Ende. Petra und Peter gehen an diesem Wochenende raus. Wir folgen in zwei Wochen. Das nächste Wochenende dient jetzt nur noch zum Winterfest machen. Leider wird das Wetter dann auch wieder wie üblich grausam.

15.10.2011 Heute beginnt das letzte Bootswochenende. Bei Traumwetter machen wir uns am Freitagnachmittag auf nach Roggebootsluis. Es ist unser Übernachtungziel. Wir können hier noch unseren Toilettentank leeren. Morgen Früh geht es dann weiter nach Kampen. Am Abend sind wir dann zum Wok Inn gegangen und haben noch mal lecker gegessen. Das Lokal liegt nur 10 Minuten zu Fuß vom Hafen entfernt. Am nächsten Morgen gab es dann einen herrlichen Sonnenaufgang. Nach einem kurzen Frühstück ging es dann auf die letzte Etappe.

16.10.2011 Um 11:00 waren wir in Kampen verabredet. Wir sind etwas spät in Roggebootsluis weggekommen, da wir noch den Schlüssel beim Hafenmeister abgegeben mussten. Pünktlich auf die Minute haben wir es aber geschafft. Der Kran stand auch schon bereit, so dass es gleich aus dem Wasser gehoben wurde. Durch den neuen Antifoulinganstrich war das Unterwasserschiff gar nicht so bewachsen. Das Boot ging relativ leicht sauber. Der Abbau der Plane und die Arbeiten zum Frostschutz haben uns noch ein paar Stunden beschäftigt, bevor es endlich nach Hause ging. Bald allerdings schon müssen wir wieder zurück, um die Fenster zu entfernen für den Anstrich des Aufbaus. Ich hoffe, dass beim Sandstrahlen nicht zuviel Dreck in den Innenraum kommt. Vorsorglich haben wir schon einen Großteil ausgeräumt. Jedes Jahr wird das Boot ein Stück schöner.