Noord Holland und Friesland vom 23.05.08 – 05.06.08

Lange haben wir darauf gewartet. Peter ist wieder gesund, sodass wieder die Vier On Tour sind. Wir wollen in Teilen die Tour wiederholen, die ich mit Marina im Herbst letzten Jahres gemacht habe. Diese hat Peter im Krankenhaus verfolgt und uns mit wertvolles Tipps und dem aktuellen Wetter versorgt. Leider ist das Wetter auch in diesem Jahr wieder nicht optimal. Doch mein größter Wunsch für diesen Törn ist: „Nur keine Reparaturen“. Die Chancen stehen eigentlich gut, denn mittlerweile ist fast alles erneuert. Das Volltanken mit den Kanistern war schon eine Herausforderung und teuer, da der Tank im Frühjahr ja leider komplett leer war. Trotz aller sonstigen Aktivitäten rund um unsere geplante neue Küche haben wir es schließlich doch geschafft. Der Tank ist voll. Die Vorräte sind an Bord. Nun kann es losgehen.

22.05.2008 Der Vorabend vor dem Törn. Die Fahrräder müssen noch an Bord gebracht werden. Wir nehmen diesmal die richtigen Räder mit. Letztes Jahr mit den kleinen Rädern war es doch sehr anstrengend. Man kommt einfach nicht vorwärts. Die Getränke sind aber schon an Bord, so dass wir nicht verdursten werden.

23.05.2008 Am Vorabend haben wir noch alle zusammen im Restaurant De Klink gegessen. Dann endlich sind wir unterwegs. Das Wetter zum Beginn zumindest war zwar nicht schlecht, aber sehr windig. Petra und Peters neues Verdeck sieht wirklich gut aus. Das werte den guten alten Bayliner richtig auf.

An der Nijkerkersluis ist erstmal wieder Warten angesagt. Zwei Frachter nacheinander schleusen alleine. Nach den Erfahrungen der letzten Jahre sind wir aber froh wenn wir überhaupt durch kommen. Am Horizont taucht schon wieder ein dicker Pott auf. Doch dann meldet sich der Schleusenwärter über UKW. Er ist gnädig und schleust uns vor dem Berufsschiff. Wir werden angetrieben zügig einzufahren. Für ein paar Zentimeter Unterschied lohnt sich das Schleusen fast nicht. Kaum ist das Schleusentor hinten geschlossen, geht es vorne auch schon wieder auf.
Unser Ziel ist ein Wasserrastplatz auf der Insel „Dode Hond“ im Eemmeer. Die Steganlage haben wir nicht angesteuert, da diese total im Wind lag. Wir sind um die Ecke rum gefahren. Der Platz ist in einem sehr schlechten Zustand. Die Uferbefestigungen waren zum Teil verrottet. Wir konnten kaum vernünftig aussteigen und festmachen. Aber trotzdem haben wir gut gegrillt, bis dann am Abend die Mücken kamen. Und die kamen in rauen Mengen, so dass wir schnell im Boot verschwunden sind. Hier fahren wir sicher nicht mehr hin. Aber am nächsten Tag geht es ja weiter.

24.05.2008 Am nächsten Morgen war es immer noch windig. Unser Ziel für heute ist der Sixhaven in Amsterdam. Die Ausfahrt aufs Markermeer, im Schutz des Landes, ist noch ruhig. Aber mitten auf dem Meer war es doch sehr wellig. Da hat ein Gleiter so seine Probleme, besonders wenn die Welle genau von der Seite kommt. Wir hatten hier leider die ungünstigere Route gewählt.

Bei schönem Wetter liegen wir dann im Sixhaven. Nach dem obligatorischen Anlegebier in der Hafenbar, geht es mit der kostenlosen Fähre nach Amsterdam rüber. Es ist Samstag und Amsterdam ist rappelvoll mit Menschen. Man kommt kaum durch. Wir finden einen Argentinier und essen heute Steak.

Am Abend ging es dann noch ins Moulin Rouge. 25 Euro Eintritt sind zwar nicht günstig, aber die Getränke drinnen waren dafür richtig billig. Hier in Amsterdam geht richtig die Post ab. Überall, auch auf den Kanälen, wird richtig gefeiert.

25.05.2008 Am nächsten Morgen ist das schöne Wetter vorbei. Es ist richtig kalt geworden. Wir fahren aus dem Sixhaven und sehen zwei Kreuzfahrtschiffe, die in der Nacht angekommen sind. Wir fahren weiter den Noord Zee Kanaal, biegen dann rechts ab und fahren durch Zaandam. Dort tanken wir auch nach, da hier eine Straßentankstelle direkt am Wasser liegt. Unser Ziel ist Zaandijk. Dort liegen wir im Yachthafen. Da die Brücke hier neu gebaut wird, müssen wir eine kleine Fähre nehmen, um in die Stadt zu kommen.

Ganz Zandijk riecht nach Kakao. Hier wurde schon seit jeher Kakao hergestellt und das riecht man auch. In der Stadt und Umgebung liegt ein permanenter feiner Geruch von Kakao in der Luft. Früher wurde der Kakao in den Mühlen gemahlen, die es hier in Mengen gibt. Wir aber sind auf der Suche nach einem Restaurant. Mangels vernünftigem Angebot landen wir in einer Pommesbude und essen Zigeunerschnitzel mit Pommes. Anschließend finden wir noch einen Pub mit einer riesigen Bierauswahl. Peter findet was Hochprozentiges, während ich mich für Kirschbier entscheide. Mal was anderes.

26.05.2008 Am nächsten Morgen geht es bei schlechtem Wetter weiter nach Alkmaar. Hier haben wir im letzten Jahr einen Reparaturstopp gehabt. Doch diesmal geht alles gut. Wir kommen ohne technische Probleme in der Stadt an. Wir wollen durch eine kleine Brücke im Süden direkt in eine Gracht fahren. Doch telefonisch werden wir zum Passantenhafen im Nordosten von Alkmaar, direkt neben der Polizeiwache, gelotst. Sicherer geht es nicht. Die Hafenmeisterin kommt persönlich mit dem Fahrrad abkassieren. Die Sanitäranlage öffnet sich mit Zahlenschloss und ist einwandfrei. Von diesem Hafen sind es nur wenige Meter bis in die Stadt. Auf der anderen Seite ist direkt ein großes Einkaufszentrum. Zum Shoppen ideal. Doch ab 18:00 ist in der Stadt tote Hose. So entscheiden wir uns direkt fürs Essen beim Chinesen.

27.05.2008 Ein neuer Tag und es geht weiter auf dem Noordhollandsch Kanaal. Wir wollen aber nicht weit fahren. Als Geheimtipp wurde uns der Jachthafen von Hargen empfohlen. Ein unscheinbarer Abzweig. Hier wären wir ohne Hinweis einfach vorbei gefahren. Doch der Abstecher lohnt sich. Es ist ein langer flacher Kanal, der am Ende dann doch voll mit Booten ist. Am Ende gibt es neue gelbe Container mit sehr sauberen sanitären Anlagen. Die alten grünen Toilettenhäuser weiter vorne sind nicht mehr uptodate, aber sauber. Nur der Strom ist defekt, soll aber im nächsten Jahr erneuert werden. Man liegt hier sehr ruhig und angenehm.

Hargen ist nur drei Kilometer vom Meer entfernt. So kommen zum ersten Mal die Fahrräder zum Einsatz. Wir fahren über den asphaltieren Deich bis Petten, wo wir in der Strandbude eine Bierpause machen. Das Wetter lässt uns hier mal wieder im Stich. Immer wieder nieselt es. Aber egal, einmal die Meeresluft schnuppern, ist schon toll. Seit langen essen wir mal wieder an Bord. Petra hat uns zu Geschnetzeltem eingeladen.

28.05.2008 Wenn am Liegeplatz Strom gewesen wäre, dann hätte wir hier noch einen Tag dran gehängt. So geht es zurück durch den langen Stichkanal. Am Rand sind noch eine Menge Liegeplätze frei. Bei der nächsten Tour in dieser Gegend kommen wir gerne wieder. Noch durch die Brücke und wir sind wieder auf dem Noordhollandsch Kanaal. Sehr hoch darf das Boot allerdings nicht sein. Hohe Boote müssen leider draußen bleiben.

Eigentlich wollen wir bis Den Helder. Doch an einer Brücke hören wir, dass die Zufahrt nach Den Helder zeitweise gesperrt ist. So beschließen wir am Wasserrastplatz direkt hinter der Brücke von ‚t Zand zu übernachten und erst am nächsten Morgen die letzten Kilometer zu fahren. So bleibt Zeit für den Bootsputz.

Wir fahren mit den Fahrrädern, auf der Suche nach einer Pizzeria, in den Ort. Doch das einzige offene Restaurant ist wieder ein Chinese. So gibt es statt einer Reistafel, einen Indonesischen Reistisch. Hier ist die Übersetzung nicht wirklich gelungen. Doch so richtig überzeugt hat uns das auch kulinarisch nicht. Zum großen Frust wird, kaum haben wir aufgegessen, alles fürs Wokken aufgebaut. Das hätte man uns ruhig sagen können. Gerne hätten wir gewartet.
Wieder an Bord lassen wir dann den Abend, bei einem Cocktail, ausklingen.

29.05.2008 Heute fahren wir wirklich nach Den Helder. Hier bleiben wir zwei Nächte, da es morgen nach Texel gehen soll. Das Marinemuseum ist eines der wenigen Sehenswürdigkeiten für die sich eine Fahrt nach Den Helder lohnt. Wir gehen heute Fisch essen im Restaurant Neptunus, das direkt neben dem Hafen liegt. So können wir locker zu Fuß gehen.

30.05.2008 An diesem Tag geht es nach Texel. Diesmal nehmen wir die großen Fahrräder mit, damit es nicht so anstrengend wird. Von der Fähre fahren wir zuerst über den Deich nach Oudeschild. Dort gibt es erstmal ein Bier. Weil Marina unbedingt den Strand sehen will, müssen wir auf die andere Seite der Insel. Das Ziel ist De Koog. Auch technische Pannen bleiben leider nicht aus. Die Schaltung von Petras Fahrrad will nicht mehr so richtig. Aber besser das Fahrrad, als das Boot.

Bis De Koog sind es einige Kilometer. Auf dem Weg zeigt sich, dass Peter niemals ein begnadeter Radfahrer werden wird. Doch wir kommen an und können ein Bild am Strand machen. Leider hat sich das Wetter zum Nachmittag wieder verschlechtert und der Wind frischt auf. Wir stärken uns noch mal an der Strandbude, da wir bis zur Fähre noch 12 km mit Gegenwind haben. Mit Mühen schaffen wir es zur Fähre. Als Belohnung gibt es dann am Abend in Den Helder eine Pizza. Das war auf jeden Fall die beste Pizza, die ich in Holland bisher gegessen habe.

31.05.2008 Es geht heute fast bis Den Oever. Wir wollen auf einem Wasserrastplatz kurz vor Den Oever. Wir fahren auf dem Kanal an der Küste lang. Dann geht es durch das Amstelmeer. Hier ist alles sehr trostlos. Seit dem letzten Jahr hat sich hier nicht viel verändert. An der nächsten Schleuse geht es dann ganz schön runter in den Wieringer Polder. Die Muscheln an der Schleusenwand drücken in einem Strahl Wasser raus, sodass das Boot geduscht wird.

Nach der Schleuse wird die Landschaft besser und der Kanal romantisch. Bis zum Rastplatz sind es nur noch ein paar Kilometer. Dort liegen wir ganz alleine mitten im Wald und es gibt sogar Strom. Am angeschlossenen Campingplatz gibt es Sanitäre Anlagen vom Feinsten. Eine Rezeption gibt es dort nicht. Man muss sich selber mit den ausliegenden Formularen anmelden. wer es drauf anlegt kann hier sparen.

Auf dem Weg mit den Fahrrädern zum Hafen von Den Oever kommen wir auch an der Schleuse vorbei, wo auch das Pumpengebäude steht. Hier wird das Wasser aus dem Polder gepumpt. Im Vordergrund sieht man die alte tonnenschwere Kurbelwelle des Dieselmotors. Heute läuft ja alles elektrisch.

Weil es so schön ist, bleiben wir noch einen zweiten Tag. Auch hat zum 1. Juni die Raubfischsaison begonnen. So nutzen wir das schöne Wetter zum Angeln. Da wir uns entschieden haben, von hier aus über das Ijsselmeer nach Stavoren zu fahren, muss die Route geplant werden und das aktuelle Wetter abgefragt werden. Die Windbedingungen sind am nächsten Morgen gut. Da die Schleuse morgen früh nur eine Stunde auf ist, muss der Wecker gestellt werden.

02.06.2008 Am nächsten Morgen geht es weiter. Wir sind früh aufgestanden und fahren in den Sonnenaufgang. Ich fahre gerne morgens los, wenn noch leichter Nebel über dem Wasser liegt und es noch richtig ruhig ist. Auf dem Ijsselmeer ist der Wellengang moderat. So können wir bis Stavoren mit Vollgas fahren. Dadurch wird die Überfahrt gut 1,5 Stunden kürzer.

Ruck Zuck ist die Silhouette von Stavoren in Sicht. Die Schleuse öffnet genau vor uns und schon sind wir wieder bei schönem Wetter in Friesland. Es geht immer geradeaus bis Heeg

Wir kaufen in Heeg ein und finden ein nettes Lokal direkt am Wasser, wo es erst einmal ein Anlegerbier gibt. Doch in der Stadt können wir nicht bleiben. Es gibt zwar genug Anlegeplätze, aber dort darf man leider nicht übernachten. So fahren wir weiter bis Woudsend, wo wir dann am JH De Rakken übernachten. Hier gibt es einen großen Lebensmittelladen direkt am Hafen. Sehr praktisch.

03.06.2008 In der Nacht ist das schlechte Wetter mit einem heftigen Gewitter zurückgekommen. So fahren wir am Morgen bei leichtem Regen weiter durchs Sloter Meer. An der Brücke von Sloten ist erstmal Schluss. Mal wieder Doppelrot. Irgendwie fahren wir immer zu spät los, sodass wir immer in der Mittagspause an der nächsten Brücke ankommen. Die Preise haben kräftig angezogen. 2 Euro kostet das Bruggeld mittlerweile. Es ist aber einfacher geworden, denn so muss man zumindest keine krummen Summen mehr in den Schuh werfen.

Nach der Mittagspause geht es weiter. Wir passieren De Brekken im Norden und fahren im Dunst durch das Tjeukemeer. Danach passieren wir die Brücke in Echtenerbrug. Auch hier kostet es pauschal 2 Euro. Der Brückenwärter hat lange in die andere Richtung geschaut. Ich wollte schon anhalten und ein Bier trinken. Direkt an der Brücke ist ein Lokal. Da könnte man sich das Bier direkt durchs Fenster auf das Boot geben lassen.

Unser angepeiltes Ziel war eigentlich Blokzijl. Doch an der Mr. H.P. Linthorst Homansluis zeigt ein Blick auf die Uhr und in die Karte, dass es spät würde. Wir sind noch nicht sicher, ob wir durch fahren sollen. Doch in Ossenzijl fällt uns die Entscheidung leicht. Ein romantischer Ort und ein schöner Hafen. Wir entscheiden uns spontan hier zu übernachten. Ein Hafen mit Campingplatz in schöner Umgebung.

Die ordentlichen sanitären Anlagen sind mit bunten Kinderduschen und Waschbecken in unterschiedlicher Größe ausgestattet. Es sieht lustig aus. Ideal für Familien mit Kindern in jedem Alter. Aber auch die Natur rings um den Hafen ist sehr schön. Hier ist Friesland wirklich flach.

Petra hatte uns heute Spare-Rips versprochen. Bei der Durchfahrt hatte ich ein Restaurant im Ort gesehen. So ermuntere ich alle, bis in die Stadt zu laufen. Wir sitzen bei Sonne direkt am Kanal und es gibt tatsächlich Spare-Rips. Der Weg von Hafen hat sich gelohnt. Hier gibt es einen schönen Blick den Kanal entlang wo es morgen weiter geht.

04.06.2008 Ab Ossenzijl beginnt die Kalenberger Gracht und danach Wetering. Für mich eine der schönsten Strecken in Holland. Der Kanal führt an vielen tollen Villen vorbei. Mit Schrittgeschwindigkeit fahren wir hier durch und können nur schauen und staunen. Natürlich nur bis zur nächsten Brücke, die selbstverständlich Mittagspause hat. Wir schlafen einfach viel zu lange. An der Brücke versammeln sich viele Boote. Ich möchte nicht wissen was hier in der Hochsaison los ist. Es wird kaum ein Durchkommen sein.

Am Ende des Kanals bei Muggenbeet, kurz vor dem Giethoornsche Meer gibt es ein Restaurant mit Anlegesteg direkt am Wasser. Wir nutzen die Gelegenheit für eine kurze Pause und stärken uns mit einem Bier. Danach geht es weiter. Petra schaut schon mal nach der nächsten Übernachtungsmöglichkeit.

Am Ende des Kanals bei Muggenbeet, kurz vor dem Giethoornsche Meer gibt es ein Restaurant mit Anlegesteg direkt am Wasser. Wir nutzen die Gelegenheit für eine kurze Pause und stärken uns mit einem Bier. Danach geht es weiter. Petra schaut schon mal nach der nächsten Übernachtungsmöglichkeit.Durch die Walengracht geht es in die Beulaker Wijde. Von den zwei möglichen Durchfahrten entscheiden wir uns für die südlichere Durchfahrt zur Aremberger Gracht. Wir wollen zu den dort vorhandenen Wasserrastplätzen hinter Schutsloot. Doch der Kanal ist überall schön, nur nicht an den Rastplätzen. Direkt an der Straßen und windig. Wir beraten uns kurz. Die nächste Möglichkeit wäre, am Zwarte Water, der JH Genemuiden oder der Vluchthaven hinter Genemuiden. Kurz das Notebook angeschmissen und über Google Earth geschaut wie es aussieht und der Entschluss steht fest. Alles ist besser als hier. So fahren wir weiter.

Am Ende des Kanals geht es durch die Zwartsluis rechts ab ins Zwarte Water. Kurz vorher in der Gracht musste ich noch schnell die Antennen wieder einklappen. Da in Friesland fast alle Brücken zum Öffnen sind, waren wir gar nicht mehr auf feste Brücken eingestellt. Fast hätte es Bruch gegeben. Doch es ist alles gut gegangen und so liegen wir im Vluchthaven. Der Jachthafen hat uns nicht so gefallen. Leider ist auch das Wetter mal wieder zum Abend hin schlechter geworden. Es ist der letzte Abend auf dem Törn, denn morgen wollen wir wieder in DE Klink sein. Die Eltern sind schon dort und wir wollen noch ein paar Tage zusammen verbringen.

05.06.2008 Bei schlechtem Wetter fahren wir heute Morgen los. Über das Zwarte Meer geht es immer geradeaus bis zum Schokkerhaven. Von dort über das Ketelmeer in Richtung Randmeere. Kurz vor der Elburger Brücke begegnet uns noch ein Piratenschiff. Ein Stück weiter wird auch noch gebaggert. Das wundert mich, denn dort war das Wasser schon ziemlich tief. Doch dann ist es geschafft. Nach 348 km sind wir wieder in De Klink.

06.06.2008 So ist es richtig. Kaum ist der Törn zu Ende und das Wetter ist wieder schön. So versuchen wir die Maschinen der Eltern wieder ans Laufen zu bekommen, damit wir noch auf eine Insel fahren können. Dafür muss ich tief in den Motorraum. Tatsächlich gelingt es. Ein kleines Plastikteil in der Benzinleitung war der Übeltäter. So können endlich die Eltern auch mal wieder mit fahren. Ein schöner Anblick.

Wir genießen einen schönen sonnigen Tag und einen perfekten Sonnenuntergang. Das ist ein traumhafter Abschluss unseres Frühjahrstörns.

Zwei tolle Wochen gehen zu Ende. Das Einzige, was ich mir für den nächsten Törn wünsche, ist besseres Wetter. Mal wieder so richtiges Badewetter mit lauen Sommerabenden, wo man dann das Verdeck auch über Nacht mal auflassen kann, ohne Angst vor Regen zu haben. Vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal?