Von Lemmer nach Burgen an der Mosel vom 08.08.05 – 25.08.05

Nun war es endlich soweit. Der Sommerurlaub stand bevor. Wir wollten die zwei Boote von Lemmer an die Mosel bringen. Dafür nahmen wir aber nicht den direkten Weg über den Rhein. Den Wunsch mal über den Canal de l’est konnten wir mit diesem Törn verbinden. Wir fuhren über die Maas nach Belgien und Frankreich. Dort in den Canal de l’est. Anschließend in die Mosel und über Luxemburg bis nach Burgen.
Unsere Eltern hatten uns wieder mit dem Wohnmobil nach Lemmer mitgenommen. Die Vorfreude war riesengroß. Besonders auf den Canal de l’est mit seinen Tunneln war ich gespannt. Drei Wochen Zeit hatten wir. Ob das viel oder wenig ist wussten wir nicht, denn weit über 100 Schleusen standen uns bevor. Wie viel Zeit das kostet, keine Ahnung. Durch einige Pannen wurde es noch weniger Zeit, aber wir sind dann teilweise stramm durchgefahren. So war es wunderschön, aber auch anstrengend.
Literatur hatte ich auch im Vorfeld besorgt. Für die Niederlande gab’s die digitalen ANWB Wasserkarten auf dem Notebook. Diese gibt es natürlich auch in gedruckter Form. Zur groben Übersicht musste dann der Marco Polo Routenplaner herhalten. Peter und Petra hatten den Waterguide auf ihrem Notebook. Für Belgien gab es die „Karte der Belgischen Wasserstrassen“ von geocart. Das ist eine Mappe mit vier Karten. Für Frankreich hatte ich die navicarte Nr. 9. Diese ist in Buchform mitzusätzlichen Touristeninformationen. für die Mosel gab es „Die Mosel“ von Manfred Frenzl. Dazu hatte ich noch das Buch „Mit dem Boot durchs MAASTAL“ von Heinz Sqarra. Die Buchreihen von Heinz Sqarra sind wirklich sehr nützlich.

Am Fr 05 August 2005 sind wir dann nach Lemmer gebracht worden. Wie oft in diesem Jahr, wenn wir auf Tour gingen, hat es mal wieder geregnet. Wir haben mit der ersten Flasche Bacardi noch im Wohnmobil auf den Urlaub angestoßen. Nur mein Vater hatte Pech gehabt. Einer musste ja fahren, aber wir haben ihm einen Schluck aufbewahrt.

Samstag morgen sollte es nun auf große Tour gehen. An der Hafenausfahrt von De Brekken haben wir noch mal den Eltern zu gewunken und sind dann durch die Princess Margriet Sluis aufs Ijsselmeer. Endlich Gas geben und übers Ijsselmmer. Doch dann kam der Funkspruch. Wir müssen zurück. Peters Motor ruckelte und spuckte beim Gas geben. Also wieder zurück und unsere Eltern wieder begrüßt. Peter hat leider wieder wie so oft sich in den Motorraum begeben. Der Mechaniker von De Brekken hat sich dann am Nachmittag den Motor angeschaut. Da er vorher einen neuen Benzinfilter eingesetzt hatte, glaube er es liegt daran, dass der Vergaser nicht genug Benzin bekommt. Nach zwei Stunden fummeln sah dann alles gut aus. Morgen sollte ein neuer Versuch gestartet werden
Na ja. So konnten wir dann am Karaokeabend teilnehmen. Wir haben vorher noch Spear-Rips gegessen. Das ist das Einzige was hier richtig schmeckt. Es wurde noch schön feucht-fröhlich.

Anscheinend hatten auch einige Andere „Einen über den Durst getrunken“. Das Auto hätte auch leicht komplett im Hafenbecken landen können. Nach dem Frühstück haben wir einen neuen Versuch gestartet. Wieder den Eltern zu gewunken und raus aus dem Hafen. Diesmal war Peter so klug und hat schon mal auf der „Groote Brekken“ kurz Gas gegeben. Leider das gleiche Ergebnis wie am Vortag. Also wieder zurück an den Liegeplatz. Jetzt musste der Michels aus Duisburg ran. Kurz angerufen und er hatte sich bereit erklärt am Nachmittag vorbei zu kommen. So hat er dann den Unterbrecherkontakt erneuert und dabei gleich, auf Peters Wunsch, den Verteilerdeckel ausgetauscht. Diesmal wurde auch eine Probefahrt gemacht. Mit Vollgas ging’s zur Testfahrt über die Groote Brekken. Leider sind dort nur 12 km/h erlaubt und prompt war die Wasserschutzpolizei da. Das wurde eine teure Probefahrt, aber wenigstens lief jetzt der Motor. Morgenfrüh soll es jetzt also tatsächlich losgehen.

In der Nacht ist der Wind richtig aufgefrischt. Heute morgen Mo 08 August hatten wir Windstärke 4. Wir haben noch mal beratschlagt, aber einen weiteren Tag Verzögerung wollten wir nicht in Kauf nehmen. Wir haben dann wieder den Eltern zugewinkt und sind dann wieder durch die Schleuse raus. Geplant war quer übers Ijsselmeer bis Lelystat. Doch die Wellen kamen genau von der Seite. An Gleitfahrt war nicht zu denken. So sind wir langsam übers Ijsselmeer geschaukelt. Dies ist Marina überhaupt nicht gut bekommen. So haben wir den Plan geändert und wollten jetzt über die Randmeere fahren. Bei Urk sind wir dann Richtung Ketelmeer abgebogen. Mit Welle von hinten konnten wir jetzt richtig klasse Gleiten. Das war Spaß pur Nach der Durchfahrt des Ketelmeers ging es Richtung Roggebotsluis.
Hier war erstmal der Spaß vorbei. Viele Skipper haben wohl so gedacht wie wir. Hier lagen Unmengen von Schiffen, die die Schleuse passieren wollten. Hier herrschte Anarchie und Chaos. Da an der Schleuse auch noch eine Brücke war, musste diese für die Segler geöffnet werden, sodass teilweise nur Segler geschleust wurden. Leider haben wir den Holländischen Schleusenwärter nicht verstanden. Irgendwann sind wir dann als andere Motorboote losfuhren auch losgefahren und haben draufgehalten um uns nicht abdrängen zu lassen. Dann ging es weiter Richtung Veluwemeer.

Das Veluwemeer ist teilweise nur knietief. Außerhalb der Betonnung geht es abrupt von 3 m auf 50 cm. Dies war Peter nicht so richtig klar als er, auf Höhe des Yachthafen De Klink, aus der Fahrrinne hinausfuhr. Leider hat ihm das die Schraube übel genommen. Am Pier des Hafens hat er die Schraube überprüft, die Rutschkupplung war defekt, so dass die Schraube gewechselt werden musste. Wie der Zufall es will, sollte genau dieser Hafen im nächsten Jahr unser Liegeplatz werden.
Nach dem Passieren einer weiteren Schleuse sind wir bis zum Yachthafen De Eemhof gekommen. Insgesamt haben wir heute 107 km geschafft. Hier gab’s ein nettes Restaurant wo wir gut zu Abend gegessen haben. Hinter dem Yachthafen liegt der gleichnamige Center Park.

Di 09 August. Heute Morgen um 8.50 Uhr haben wir abgelegt. Eigentlich wollten wir im dahinter liegenden Centerparc noch am Geldautomaten Geld holen. Leider war der Automat kaputt. Nebenan gab’s dann wenigstens beim Bäcker Brötchen. In Muiden angekommen haben wir dann mit unserem letzten Bargeld voll getankt – der teuerste Sprit im Leben, 1,54 Euro/Ltr. Da die Schleuse Mittagspause hatte, war Zeit genug und wir konnten am Bankomat auch unsere Geldbörsen auftanken. In Muiden ist es ganz schön eng und voll. Die Doppelschleuse mitten in der Stadt mit Drehbrücke ist schon ein Erlebnis. Das kostet aber auch Schleusengeld.

Weiter ging es dann über die Vecht nach Weesp. Wir sind dann mittags mitten durch Weesp gefahren. Dort war dann Rushhour. Wir wurden durch drei Brücken durch die schmale Innenstadt geschoben, wobei man erwähnen muss, dass man in der Hauptreisezeit doch sehr viele Menschen findet, die keine Zeit haben und sich überall vordrängeln. (Wie auf der Strasse –umso größer – umso dreister). Wir hätten auch Weesp umfahren können, doch die Stadtdurchfahrt sollte man sich nicht entgehen lassen.
Etliche Brücken konnten wir mit unseren Motorbooten einfach unterfahren, auch wenn Petra das eine oder andere Mal mit dem Enterhaken die UKW-Antenne niedergeholt hat. Leider habe ich eine starre Antenne, da haben 5 cm einfach gefehlt . . . (siehe Bild). Da in Frankreich niedrige Brücken auf uns warten, haben wir meine Antenne gleich abgebaut und flach gelegt und Peters schräg nach hinten gestellt.

Um ca. 15.00 Uhr sind wir dann auf dem Amsterdam/Rijn-Kanal eingeschwenkt. Dies ist ein ungemütlicher welliger Kanal. Da kommt keine Freude auf. Auf der Suche nach einem Nachtlager, haben wir uns dann dazu entschlossen über Steuerbord in den Merwede Kanal abzubiegen und liegen jetzt im Yachthafen Plettenburg, wo wir sehr freundlich empfangen wurden. Marina hat am Abend gekocht. Peter und Petra haben wir auf die Southern Comfort zum Abendessen eingeladen. Jetzt lassen wir bei einem Glas Rotwein den Abend ausklingen. (Wir stimmen uns schon auf Frankreich ein). Heute leider nur 71 km geschafft. Tagesziel morgen ist, soweit wie möglich die Maas hoch zu fahren.

Mi 10 August Heute sind wir pünktlich in Plettenburg um 8:30 Uhr weitergekommen. Ziel: Soweit wie möglich die Maas hochfahren. Nachdem wir die Stadtschleuse von Plettenburg passiert haben, fuhren wir wieder über den Lek in den Amsterdam-Rijn-Kanal.Wir hatten wir ziemlich großes Glück mit den Schleusen. Bei zwei Schleusen war der Wasserstand so hoch, dass die Tore offen waren und wir direkt durchfahren konnten. Bei den anderen Schleusen wurden wir nach Anmeldung von dem Schleusenpersonal freundlich durchgeschleust. Auf dem Waal und der Maas konnten wir öfter mal Gas geben und haben dadurch den Passantenhafen von Venlo erreicht. Hier gibt es zwar Strom, aber keine sanitären Anlagen. An den Ufern der Maas haben wir eine interessante Technik gesehen. Die Sportboote liegen nicht an der Boje oder Steg, sondern werden auf Schienen aufs Ufer gezogen. Tagesleistung heute 130 km. In Venlo wollten wir noch einkaufen, aber leider war es schon zu spät. Die Stadt wie leer gefegt. Außer Donnerstag schließen die Geschäfte sehr früh. So konnten wir nur noch gemütlich zu Abend essen gehen und bei einem Glas Venloosch Alt den Abend ausklingen lassen. Ich dachte immer Alt-Bier gibt es nur in Düsseldorf.

Do 11 August. Bei dem morgendlichen Kontrollblick in den Motorraum im Stadthafen von Venlo, habe ich eine ganze Menge Wasser in der Bilge bemerkt. Dies war ungewohnlich. Ich habe das Wasser erstmal mit der Bilgenpumpe abgepumpt. Danach sind wir weitergefahren. Ziel war die Tankstelle in Roermond von Nico Snellens im Yachthaven De Rosslag. Während der Fahrt musste ich etliche Male die Bilgenpumpe benutzen. Mit schwante Böses. Vor Roermond kann man sich entscheiden. Wenn man nach Roermond will geht es nach links durch die Sluis Roermond. Der Durchgangsverkehr fährt rechts durch den Lateraalkanaal Linne Buggenum und spart dadurch eine Schleuse. Man darf auch auf dem Lateraalkanaal schnell fahren. Wir sind links abgebogen nach Roermond rein.

Während des Tankens habe ich mir dann den Wasserreinbruch genauer angeschaut. Das Wasser lief ständig in die Bilge. Schnell war klar, dass wir so nicht weiterfahren konnten. Das Boot musste schnellstmöglich raus. Wir wurden nach Roermond in den Yachthafen geschickt, wo es zwei ansässige Werkstätten gab. Doch die Enttäuschung war groß. Es scheinen genug Diesel kaputt zu gehen, denn die Werften in Roermond haben es nicht nötig Benziner zu reparieren. Man gab uns die Telefonnummer des Marine Centers in Aldeneik an der Einfahrt zur Plas Heerenlaak. Dort haben wir angerufen und man sagte uns, dass wir vorbei kommen können. Wir sind sofort losgefahren. Wir waren um 15:45 dort. Die haben das Boot gleich raus gehoben und dann das Leck gesucht.

Per Schlauch wurde die Bilge bis zum Anlasser voll Wasser gemacht. Dann haben wir den Antrieb per Hand angehoben. Dabei lief das Wasser zwischen Transom und Boot heraus. Das Transom war nicht richtig am Boot fest. Das bedeutet alles raus oder so weiter fahren. Nach kurzer Beratung mit dem Werkstattchef war klar. Alles raus…. Die Jungs haben alles andere liegen lassen und sofort angefangen. Einzige Bedingung war: Wir mussten gehen, damit wir nicht stören.
Wir haben uns dann ins gegenüberliegende Restaurant „Wundstar“ verzogen und das Geschehen von dort beobachtet. 45 min. später war der Antrieb ab und der Motor raus. Weitere 15 min. später war auch das Transom ab. Zum Glück war der Heckspiegel nicht durchgefault, wie befürchtet. Dann wurde das Transom begutachtet. Zwei Schrauben waren fest, daher haben die Jungs um 19:00 Schluss gemacht. Am Abend haben wir noch die Powerboote beobachtet, die dort volle Pulle fuhren und u.A. auch Fallschirme hinterher zogen. Da war Fun pur bis in die Dunkelheit.
Wir haben dann auf dem Boot und Trailer vor der Halle übernachtet. Pünktlich Neun Uhr ging es am nächsten Tag weiter. Es fehlte eine Stahlplatte (eine Art große Unterlegscheibe) im Bootsinneren, wo die Muttern drauf liegen mit denen das Transom festgeschraubt wird. Die Schrauben waren vorher direkt auf dem Heckspiegel und haben sich eingedrückt. Dadurch wurde das Transom locker und undicht. Um 14.15 stand das Boot wieder fertig im Wasser. Eine klasse Leistung der Mechaniker. Kompetent, hilfsbereit und schnell. So hab ich das selten erlebt. Mit 730 Euro war ich dabei, aber wenn die Jungs mir nicht geholfen hätten, wäre hier der Törn beendet gewesen, denn eine weitere Verzögerung hätten wir nicht mehr aufholen können.

Da die Maas ab km 57 nicht mehr befahrbar ist, sind wir am Nachmittag noch bis zum Yachthafen De Koeweide zurück gefahren, den dort gegenüber in Maasbracht geht es in den „Juliana Kanaal“, der uns weiter Richtung Süden brigen wird.
Nun liegen wir nebeneinander im Hafen De Koeweide, wo wir vom urigen Hafenmeister, der außergewöhnlich gut drauf ist, eingewiesen wurden. (Duschen, Restaurant und Brötchen für morgen früh). Das war fast schon Entertainment und Intensivschulung zur Benutzung der Hafeneinrichtung.
Jetzt, nach gutem Essen auf dem umgebauten alten Frachter, sitzen wir noch bei einer Flasche Bier auf dem Boot und freuen uns, dass es nun doch morgen weitergeht. Ja es geht weiter, und wenn nichts weiter dazwischen kommt, werden wir es auch bis Burgen schaffen. Wir lassen uns nicht unterkriegen.

Sa 13 August. Wir haben um 8:30 Uhr De Koeweide bei strahlend blauem Himmel verlassen und sind in den Julianakanal eingefahren. Der Kanal ist am Rand bis Maastricht herrlich grün. Es macht Spaß hier lang zu fahren.

Alle drei Schleusen die wir heute passieren mussten, gingen direkt auf und wir konnten sofort schleusen. Jede Schleuse hatte über 11 Meter Hub, zum Glück mit Schwimmpollern. Interessanterweise ging es bei jeder Schleuse nach oben. Dachte nicht das es so bergig in den Niederlanden ist. Die Schleusen machten einen recht baufälligen Eindruck. Da lief teilweise richtig viel Wasser durch die geschlossenen Tore. Hinter der immer offen stehenden Schleuse Limmel ging es dann nach Maastricht. Leider hat auch heute wieder die Technik gestreikt. Zum Glück nicht an den Booten. Meine DigiCam hat den Geist aufgegeben. In Maastricht haben wir einen Media Markt am Ufer entdeckt und angelegt, um an Land zu gehen. Hier hab ich mir eine neue Digital Kamera gekauft und unsere Frauen haben die Gelegenheit genutzt den Kühlschrank mit Lebensmitteln und Bier wieder aufzufüllen. Aber wie liest man eine holländische Bedienungsanleitung??

Durch Belgien nach Frankreich

Bei der ersten Schleuse in Belgien haben wir uns bei einem nur französisch sprechenden Analphabeten angemeldet und für 1,05 € ein großes Stück Papier bekommen, was wir an jeder Schleuse abstempeln lassen müssen. Nach der Einfahrt in den Albertkanal wurde die Umgebung bis Lüttich durch Industrielandschaften geprägt (wir kamen in das eiserne Herz Belgiens). Auch Lüttich selbst hat uns vom Wasserpanorama nicht begeistert (Grau in Grau).
Im Stadthafen haben wir, nach 69 Tageskilometern, noch die zwei letzten Liegeplätze für die Nacht bekommen, entgegen unseren Unterlagen mit Strom. Der Hafen wurde vor zwei Jahren erneuert. Heute Abend haben wir am Pier gegrillt und lecker selbst gemachten Nudelsalat gegessen. Es verbleiben noch 110 km Belgien. Da werden wir, bei der großen Anzahl Schleusen, wohl auch morgen noch in Belgien übernachten.

So 14 August. Das Wetter passt zu Liege, grau und trist. Der Tag startet mit Regen. Das macht besonders viel Spaß beim Schleusen. Hinter Lüttich wird die Landschaft noch schlimmer. Furchtbar qualmende Industrieanlagen und auch noch ein AKW. Bei einer Fabrik glaubt man die brennt ab.

Erst ab Huy, dass ein tolles Panorama bietet, ist es nicht mehr pfui. Die Landschaft wird stetig besser. Die nächste Schleuse hatte eine Delle. Da ist wohl von außen einer draufgeknallt. Landschaftlich fühlt man sich ins vorherige Jahrhundert versetzt. Es sieht alles ziemlich alt aus.

Wir müssen nun in Namur in einem Hafen mit WLAN bleiben, da die nächste Schleuse erst um 17:30 aufmacht. Das war uns zu spät, da später kein Hafen mehr kommt. Wir gehen jetzt erstmal in die Stadt zum Chinesen essen.
Am nächsten Morgen sollte es endlich nach Frankreich gehen. Wir sind etwas später aufgestanden, weil die Schleuse erst um 9:00 aufgemacht hatte. Schleusen, schleusen, schleusen war heute angesagt. Es ging im Konvoi von Schleuse zu Schleuse. Belgien haben wir hinter uns gebracht und sind um vier Uhr in Frankreich eingefahren. Gegen eine Gebühr von ca. 70 Euro durften wir rein. Die Gebühr ist qm abhängig. Am Beginn des Canal de L’Est sind wir durch ein Referenztor gefahren. Wir sind offensichtlich für den Canal geeignet. Beim nachfolgenden Tunnel waren wir uns erst nicht sicher, ob es auch passt. Die Fledermäuse an der Decke waren ein wenig unheimlich.

Der CANAL DE L’EST

Um 19:00 Uhr machen die Schleusen Feierabend, daher haben wir die Schleuse 56 nicht mehr geschafft. Deshalb mussten wir entgegen der Planung wild parken, was allerdings technisch nicht ganz einfach war, da es hier keine Mauern oder Wände gibt. Das ist Natur pur. Der Tageskilometerzähler zeigte 59 km an. Das habe ich gleich ausgenutzt und die Grundruten mit Tauwurm ausgelegt. Das Ergebnis seht ihr im Bild. Der Aal ist ca. 1 Meter lang. Leider habe ich keine Waage. Er hat Glück gehabt und durfte wieder weiter schwimmen. Kurze Zeit später gab es noch einen zweiten Aal von ca. 90 cm und ein paar Döbel. Schöner Angelabend.

Di 16 August. Prima Wetter Heute! Wir haben unseren Naturliegeplatz, noch von Morgennebel umgeben, um 8:30 Uhr verlassen und konnten direkt in die Schleuse Nr. 56, kurz vor Vireux Wallerand einfahren. Die Landschaft gefällt uns sehr gut. Da macht das Fahren richtig Spaß. Die Schleuse Nr. 49 hatten wir gegen Mittag erreicht und mussten dann erst einen Schleusenwärter herantelefonieren, weil die Schleuse nicht funktioniert hat. Zum Glück kam noch ein Deutsch sprechender Belgier, der hat dann den Franzosen erklärt dass die Schleuse kaputt ist. Wurde dann aber umgehend repariert. Wir fahren jetzt im Dreierverbund. Das passt so gerade in die nur 35 m langen Schleusen hier. Ansonsten ist die Bedienung per Funk und dann per Hand in den Schleusen bis jetzt problemlos.
>Bei Revin haben wir wieder einen Tunnel durchfahren, der war aber nur 224m lang und etwas breiter als der erste Tunnel, also kein Problem. Jetzt bei dem guten Wetter macht die Tour auch wieder richtig Spaß!! Unser Tagesziel für Heute ist Charleville-Mezieres, mit 70000 Einwohnern die größte Stadt am Kanal de l´est.

Das mit dem Schleusen geht recht fix– Leute, was geht es uns gut! Das entschädigt für das schlechte Wetter in der ersten Woche. Die Landschaften werden immer grandioser. Auf diese Ausblicke haben wir seit Wochen gewartet.

Das war echt knapp – die letzte Schleuse zu unserem Tagesziel haben wir 10 Min. vor Feierabend erreicht! Tagesleistung Heute, genau 70 Km. Jetzt liegen wir hier fast alleine in einem leeren Hafen. Super neu und modern hier Alles. Leider liegen die meisten Boote vor dem Hafen am Campingplatz. Der Grund? Die Hafeneinfahrt wird von einer nur 3 Meter hohen Fußgängerbrücke überspannt –unglaublich aber war.
Mi 17 August. Bin am Morgen mit dem Bordfahrrad nach Charleville-Mezieres rein gefahren um Brötchen zu holen. Dabei bin ich an einem Friseur vorbeigekommen. Hab mir Ruckzuck die Haare schneiden lassen. Trotz der Sprachprobleme war die Frisur recht ansprechend.

Marina hat in der Schleuse Nr. 40 vor Nouvion einen Enterhaken versenkt. Zum Glück kam 10 Km weiter sowieso der Ardennenkanal. Laut Karte war dort eine Marineladen. Da sind wir dann über Steuerbord eingebogen und haben nach 800m in einem kleinen Hafen festgemacht. Ich hab mich dann aufs Fahrrad geschwungen und habe beim örtlichen Marine-Dealer einen neuen Enterhaken gekauft. Auf dem Rückweg war dann prompt die Schleuse welche den Ardennenkanal vom Canal de l´est trennt defekt. Wir haben dann per Telefon wieder Hilfe angefordert. Das ging sehr schnell, vielleicht 10 min, dann war die Hilfe da und es ging weiter. Jetzt hat der neue Enterhaken einen sicheren Platz mit Verankerung im Bugsprit.
Weiter ging es zurück zum Canal de l’est. Herrliche Landschaften, Stundenlang alleine Unterwegs nur unterbrochen von den Schleusen. Trotzdem haben uns entschlossen heute nicht zu lange zu fahren, und haben in Mouzon angelegt. Das haben wir nicht bereut. Wir haben zwei wunderschöne Liegeplätze am Ende einer Steganlage. Einen richtigen Hafen gibt es hier nicht. Wir sind in der Stadt gewesen, haben unsere Vorräte ergänzt und dann auf der Wave-Runner zu Abend gegessen. Jetzt sitzen wir bei einem Glas Wein und genießen den warmen Sommerabend.

Do 18 August. Punkt acht Uhr machten wir die Leinen los. Die Fahrt durch Mouzon und dann wieder der Canal de l’est der Sonne entgegen. Einfach berauschend. Im Moment möchte ich mit niemandem tauschen.

Weiter geht es auf dem Canal. Wow ich kann gar nicht genug davon kriegen. Und plötzlich mitten in der Natur eine Tankstelle. Na gut stand ja in der Karte. Hier bei Dun-sur-Meuse haben wir voll tanken können.

An diesem Tag haben wir auch die einzige Schleuse mit schrägen Wänden passiert. Eine echte Erleichterung, denn meist waren die Schleusen glitschig und ohne Haken zum festhalten. Man musste irgendwie an die Poller oben auf der Schleuse kommen. Bei den Schleusen mit Handbetrieb hat dann oft der Schleusenwärter geholfen. Lange Leinen waren auf jeden Fall wichtig.

Automatik – Schleusen Canal d´Est (Écluse 59 – 29 und Ècluse 10 – 1)
An der Grenze von Belgien nach Frankreich bekamen wir eine kleinen Funk-Fernbedienung. Etwa 300 Meter vor jeder Schleuse stand ein Empfänger, den man dann per Knopfdruck anfunkte. Dieses begann dann zu blinken. Die Ampelanlage am Tor der Staustufe wird dann von 1x rot auf rot/grün geschaltet, was bedeutet, dass der Schleusenvorgang eingeleitet wurde. Wenn die Schleuse auf unserer Ebene angekommen war und das Tor geöffnet wurde ist die Ampelanlage auf 1x grün geschaltet worden. Nach Einfahrt in die Schleuse und, da wir Bergwärts geschleust sind, hochklettern der Leitern und „festmachen“ an den Pollern, wurde der Schleusenvorgang mit der blauen Stange, die mindestens 3 Sekunden angehoben werden musste, eingeleitet. Die rote Stange ist direkt neben der blauen Stange angeordnet und diese wird nur im Notfall benutzt. Hebt man sie an, wird der Schleusenvorgang sofort unterbrochen und innerhalb von 10 Minuten erscheint Servicepersonal. Auch sollte man erst Ausfahren, wenn die Tore ganz geöffnet sind, da ansonsten eine Lichtschranke die Anlage neutralisiert. (Das Klingeln beim Schließen bzw. Öffnen der Tore war sehr laut und nervig!)

Handbetrieb – Schleusen Canal d´Ést (Écluse 28 – 11)
Bei den handbetriebenen Schleusen musste man natürlich auch die Ampelanlage beachten und erst bei grün Einfahren. Dann wurden die Schleusentore per Muskelkraft einzeln zugedreht. Hierfür musste das Schleusenpersonal immer einmal im Kreis laufen, da nur an einer Seite eine Brücke war. Auch die einzelnen Kammern wurden per Muskelkraft aufgedreht, um die Kammer zu Fluten bzw. das Wasser abzulassen. Dann wurde wieder eine Kreisung notwendig, um die Schleusentore wieder aufzudrehen. Manchmal war die Schleuse mit 2 Personen besetzt, so dass man hier Zeit sparen konnte. Bei den letzten Schleusen durften auch wir mithelfen

Bis Verdun haben wir es leider nicht geschafft. 66 Tagekilometer und 14 Schleusen sind auch genug. Daher liegen wir jetzt bei km 191 direkt am Kanal. Hier gibt es nichts außer Mücken, die vom hellen Notebook, beim Schreiben dieses Berichts, angezogen werden. Herrlich hier in der Einsamkeit zu grillen. Hab auch noch die Angel ausgeworfen, aber nicht war’s.
Der nächste Morgen fing gegen 6:30 Uhr mit einem Unwetter an. Ruck-Zuck waren wir auch raus und haben das Verdeck geschlossen. Zum Glück war das Unwetter schnell vorbei Die Fahrt ging dann über Verdun und St. Mihiel hindurch. Aus Zeitmangel haben wir in Verdun nicht angehalten. Schade eigentlich.

Nach dem kleinen Tunnel hinter Verdun sind wir weiter gefahren bis die Arme lahm wurden. Wir schaffen es bis zum Rastplatz bei Sampigny, wieder ein Naturliegeplatz am Rande des Kanals. Wieder ohne Dusche und Strom, deshalb hat Peter improvisiert. Schleusen haben wir heute 13 geschafft und es sind 61 Km geworden. Das Tagesziel für Morgen ist Toul.

Nachdem wir auch heute um 8.30 Uhr von unserem sehr schönen Naturliegeplatz losgekommen sind, haben wir heute, nachdem wir heute fast Mutterseelenallein unterwegs waren, unsere Marathonschleusung hingelegt. Nach einer relativ beschaulichen Fahrt von Schleuse 7 – 1 sind wir kurz nach Mittag über Backbord in den Rhein-Marne Kanal, Richtung Toul eingebogen. Hier mussten wir vor dem Abstieg nach Toul noch einen letzten Tunnel von 866 Meter Länge durchfahren, dies wurde schon per Ampelanlage durch die Schleuse 14 geregelt. Hier mussten wir dann unsere Funk-Fernbedienung abgeben und nochmals unsere Kennzeichen angeben. Die Schleusen in der Schleusentreppe (eine Kette von Automatikschleusen) öffneten Ihre Tore automatisch und wir mussten nur die blaue Stange heben. Allerdings musste man sich hier genau an die Geschwindigkeit halten.

Die Schleusen in der Schleusentreppe (eine Kette von Automatikschleusen) öffneten Ihre Tore automatisch und wir mussten nur die blaue Stange heben. Allerdings musste man sich hier genau an die Geschwindigkeit halten. Die Schleusen haben wir im 10 Minuten-Takt erledigt. Im Hafen von Frankreich –Toul- fanden wir einige Schwimmstege mit Strom und Trinkwasser vor. Auch Toiletten und Duschen sind vorhanden. (Die Duschen sind allerdings kalt!!!)

Toul ist eine sehr schöne Stadt mit einigen Sehenswürdigkeiten. Sie ist von Stadtmauer umgeben. So haben wir heute eine kleine Stadterkundung gemacht und sind danach mal richtig „französisch“ Essen gewesen. Mit einer französischen Karte und einem nur französisch sprechenden Kellner war das ein Abenteueressen. Auf dem Rückblick ein letzter Blick auf Toul. Morgen wollen wir mal etwas später los.

Wieder auf der Mosel

Nach dem alle anderen schon aufgebrochen waren, hatten wir ab 10:00 Uhr freies Wasser. Sind durch die Stadtmauer von Toul raus gefahren. Noch eine Schleuse – im Hintergrund sieht man schon die Mosel. Tagesziel war Metz.

Die Mosel zwischen Toul und Metz ist sehr schön. Viel grün und viele Sehenswürdigkeiten. Zwischendurch hat Petra mal die Leine in einer der großen Moselschleusen hängen lassen. Da mussten sie anlegen und die Leine zu Fuß holen.

Um 18:30 haben wir Metz erreicht. 75 Km Tagesleistung. Wir hatten Glück und das Clubhaus war noch geöffnet, so dass wir uns anmelden und noch das Tagesabschlussbier trinken konnten. Vom Hafen gab es einen guten Blick auf Metz. Der Hafen war fest in deutscher Hand. Da es ein Ruckeln bei Peters Boot gab, hat er noch mal den Unterbrecher überprüft und den Grat abgefeilt. Danach war es wieder gut. Gegen 22:00 Uhr waren wir der Meinung, dass das neben uns liegende Boot die Dolby-Digital-Anlage aufgerissen hat. Wir ließen uns eines besseren belehren. Es waren die Wasserspiele im Park gleich neben dem Hafen. Eine schöne Abwechselung.

Mo 22 August Stramm unterwegs Richtung Deutschland. Wir sind auch am umstrittenen AKW Cattenom vorbeigefahren. Die Mosel ist hier nicht mehr so schön. Nach nur wenigen Schleusen, aber doch teilweise längeren Wartezeiten, haben wir um 17:30 die Französische Grenze passiert und umgeflaggt. Wegen Wind in der Schleuse wurde die Southern Comfort über Bug weggedrückt und Marina konnte den Dampfer kaum halten. Ohne Bugstrahl ist das nicht so einfach. Um 17:50 sind wir nach kurzer Gleitfahrt in den Luxemburgischen Hafen Schwebsange eingelaufen. Tagesleistung 63 Km. Morgen Früh gibt es endlich wieder frische Roggenbrötchen!! und dann geht es weiter aufs nächste Ziel zu.

Nach der Schleuse kommen wir an dem von dem Ort Schengen vorbei, der ja durch ein EU-Abkommen bekannt ist. Um 17:50 sind wir nach kurzer Gleitfahrt in den Luxemburgischen Hafen Schwebsange eingelaufen. Tagesleistung 63 Km. Morgen Früh gibt es endlich wieder frische Roggenbrötchen!!
Am nächsten Morgen nach dem Frühstück haben wir für 1,16 Euro (preiswert) voll getankt.

Weiter geht es die Mosel runter an Trier vorbei. Bereits die erste Schleuse war schon eine kleine Sportbootschleuse. Wir sind diese erste Schleuse zusammen gefahren, wobei die Southern Comfort hinter uns war und das Bugsprit bereits über unserer Badeplattform war. Das war alles Millimeterarbeit mit viel Adrenalinausstoß – aber wir wollten ja wissen ob es geht. Bei der nächsten Schleuse sind wir in der Sportbootschleuse getrennt gefahren, was zusätzlich eine halbe Stunde gekostet hat. Die nächste Schleuse durften wir bei der Berufsschifffahrt mitschleusen, auch wenn wir in zweiter Reihe waren.
Die Mosel wird langsam bergiger. Wir überholen gerade einen Frachter. Noch ziemlich weit vom Ufer weg, aber außerhalb der Betonnung. Plötzlich sehe ich auf dem Echolot wie es flacher wird. Ich versuche noch Peter über Funk zu warnen, aber es war schon zu spät. Er braucht eine neue Schraube.

Drei eingeknickte „Öhrchen“!!! Fahren konnten wir noch mit etwa 9km/h bis nach Schweich (kurz nach Trier), wo der Boote Kreusch ansässig ist. Hier konnte Peter dann einen neuen Propeller erwerben, die haben zum Glück auch OMC Propeller. Da der Tag mal wieder sehr teuer war, kam es auch nicht mehr drauf an und wir sind im Fährhaus essen gegangen.

Mi 24 August Gegen 10.30 Uhr sind wir heute in Schweich losgefahren und haben sehr schnell die erste Schleuse erreicht, weil wir endlich den Hebel auf den Tisch legen können. Unterwegs gibt es Leute, die haben nicht nur ein Boot, sondern den Leuchtturm dazu und auch noch ein Flugzeug. Wir sind heute auch in Pünderich vorbei gefahren, wo wir die letzten Jahre als Dauercamper mit unseren Wasserskibooten gelegen haben. Nach weiteren drei Schleusen und insgesamt 111 Km sind wir dann in Senheim angekommen. Auch hier gibt es Erinnerungen aus früheren Zeiten. Unsere Eltern haben hier vor 30 Jahren schon mit Ihrem Boot im Hafen gelegen. Auch wir haben hier, vor vielen Jahren, immer die Spitze des Campingplatzes von Mai bis Juli mit unseren Zelten belegt. Heute fühlt man sich allerdings wie in Holland ( Heißt ja auch Hollänischer Hof) Gäste und Pächter alles Holländer.

Heute Abend sind wir in den Schinkenkeller essen gegangen. Der Kellner musste sich erst mal setzen um die Getränke aufzunehmen. Bei der zweiten Flasche Wein meint er „ Sie wissen ja wie es geht“ und stellte die Flasche einfach auf den Tisch. Zum Abschuss wollten wir zwei Espresso, aber leider war die Maschine schon aus. Dafür bekamen wir vier Obstler aufs Haus.

Do 25 August. Die letzte Etappe. Jetzt haben wir am Ende doch noch Zeit übrig. Nach zwei weiteren Schleusen sind wir dann in Burgen beim Camping Laguna angekommen. Nach 1209 km sind wir froh trotz aller Unwidrigkeit doch noch hier zu sein.

Doch bevor wir uns richtig wohl fühlen konnten, hieß es erst mal Steg schrubben. Die Enten haben den Steg über den Sommer ganz schön voll gekackt. Unsere Eltern sind dann noch mit dem Wohnmobil vorbei gekommen. Abends sind wir mit unseren Eltern essen gewesen. Im Restaurant des Campingplatzes Laguna gab es reichlich und lecker Gelegenheit dazu. Kann man wirklich empfehlen. Die Speisekarte ist sehr umfang – und abwechslungsreich. Außerdem können fast alle Gerichte in zwei Größen bestellt werden! Anders als die Liegegebühren für Tagesgäste sind die Gerichte günstig. Die letzten Urlaubstage haben wir dann noch auf dem Boot verbracht.
Am Samstagabend wollten wir dann den „Klabautermann“ ausprobieren. Das ist eine Bootsgaststätte, bei der man auch anlegen kann. Der Hit ist ein Taxi-Service. Wenn kein Stegplatz mehr frei ist, ankert man einfach und bekommt das Bier mit dem „Taxi“ gebracht. Wir waren aber zum Glück zu Fuß da. Ist nur ca. 10 min. von unseren Liegeplätzen entfernt. Wir hatten vorab schon etwas vom „Klabautermann“ gehört und sind auch schon ein paar Mal vorbeigefahren. Tatsächlich ist es drinnen unglaublich urig und gemütlich. Da stört´s auch nicht das zwischendurch die Gläser klirren, wenn mal wieder ein dickes Passagierschiff vorbeifährt. Über den Klabautermann werde ich in dem Bericht „Der Spätsommer an der Mosel“ berichten.