Vom 21.01.11 – 29.01.11

In diesem Jahr geht es nach Oberndorf in Tirol. Hier wohnen wir im Hotel Neuwirt. Das Hotel bietet auch All Inclusive an. Dadurch können wir unsere Nebenkosten für den Wintersport deutlich senken. Wir waren 2005 schon mal hier und es hatte uns recht gut gefallen, da das Preis/Leistungsverhältnis passt. Man muss nur bei der Buchung aufpassen, dass man direkt im Hotel wohnt und nicht in einem der Nebenhäuser. Dann muss man zum Schlafen in eine der umliegenden Pensionen gehen und das ist sehr lästig. Vom Wetter hatten wir in diesem Jahr eher wieder Pech. Von den 6 Skitagen waren nur 2 wirklich gut. Statt zu wenig gab es einfach zu viel Schnee. Dauerschneefall und Pisten voller Neuschnee reduzieren den Spaß deutlich. Jetzt bleibt wieder nur auf das nächste Jahr zu hoffen. Die Skigebiete rings um Oberndorf bieten reichlich Abwechslung. Leider konnten wir diese auf Grund des Wetters nicht alle abfahren.

„The same as every Year“. Wir fahren, wie schon im den beiden Jahren zuvor, bereits am Freitag los. Am Abend erreichen wir, bei heftigem Schneefall, unser Zwischenziel in Pfronten. Wir übernachten im Hotel Birkenhof. Dort warten die Besitzer schon und wir beginnen den Urlaub in der Kellerbar des Hotels. Auf unserem Weg ins Skigebiet ist das zwar ein kleiner Umweg, aber für uns beginnt der Urlaub schon heute Abend. Wir kennen uns schon von den letzten Jahren und es wird wieder ein netter Abend. Wer Urlaub in Bayern machen möchte sollte mal hier her kommen.

Am Samstagmittag reisen wir bei Sonnenschein an. Noch hoffen wir auf eine schöne Woche. Wir kaufen den erweiterten Skipass. Damit kann man die ganze Region abfahren. Das Skigebiet von Oberndorf/St. Johann ist nicht so riesig. Wir wollen daher auch die Umgebung kennen lernen. Klaus war bereits schon am frühen Morgen angereist und war schon auf der Piste. Wir lassen den Tag ruhig angehen und fahren erst am Sonntagmorgen auf den Berg.
23.01.2011 Wir fahren von der Gondel in Oberndorf auf den Berg. Dann kann man bis nach St. Johann runter fahren und von dort mit der Gondel auf 1700m zum Harschbichl. Von dort hat man einen guten Blick auf das Kitzbüheler Horn.

Es ist unter 0 Grad. Die Pisten sind griffig und die Sonne scheint. Das ist bestes Skiwetter. Beim Skilaufen hat man hier immer einen tollen Blick ins Tal. Die Pisten sind angenehm leer. Unsere Mittagspause genießen wir auf einer der vielen Hütten. Am Nachmittag stürzt dann Marina, zum Glück nur leicht, aber verdreht sich etwas das Knie. Ansonsten war es ein perfekter erster Skitag. Am späten Abend fängt es dann auch noch an zu schneien.

24.01.2011 Über Nacht hat es heftig geschneit. So können wir uns beim Frühstück mehr Zeit lassen. Wir wollen aber trotzdem auf die Piste.

Auf der Piste angekommen sind wir überrascht. Es liegt ca. 30 bis 40 cm Neuschnee auf der gesamten Piste. Es ist nichts geräumt. Das bedeutet reines Tiefschneefahren. Marina kann hier mit ihrem Knie nur unter Schmerzen fahren und muss aufhören. Wir beschließen mit runter zu fahren und den Skitag zu beenden. So trinken wir jede Menge Kaffee und Tee und haben Zeit mal im Internet zu surfen. Dank All Inclusive kosten die Getränke keinen Cent.

25.01.2011 In der Nacht hat es wieder angefangen zu schneien und es schneit auch tagsüber weiter. Wir wollen wieder auf die Piste. Marina hat heute frei. Auf Grund des Knieproblems bleibt sie im Hotel. Das Skifahren macht heute aber nicht wirklich viel Spaß. Wenigsten muss man an keinem Lift anstehen.

26.01.2011 Der nächste Tag ist auch nicht besser. So sparen wir uns heute das Skilaufen. Als Alternative geht es nach St. Johann in die Sauna. Am Abend schauen wir dann DFB-Pokal Aachen gegen Bayern. Getränke bringt uns unser Lieblingskellner. Hier muss ich mal sagen, dass ich selten ein Hotel erlebt habe in dem das Personal so freundlich und kompetent ist wie hier. Für den Service bekommt das Hotel alle Sterne die es gibt.

27.01.2011 Heute wollen wir wieder Skilaufen. Das Wetter ist nicht wirklich gut. Es hat zwar aufgehört zu schneien, aber es taut bereits. Wir fahren heute nach Ellmau am Wilden Kaiser. Dort geht es mit einer Schienenbahn ins Skigebiet.

In der Bahn ist es voll wie im Viehtransporter. Am Ende sind wir dann mitten im Nebel. Man sieht fast nichts. In einem unbekannten Skigebiet fällt so die Orientierung sehr schwer.

An einigen Stellen ist zwar der Nebel nicht so dicht, aber die Piste sieht man trotzdem fast nicht. Auf dem Rückweg zum Auto muss man dann die Schienenbahn kreuzen. Auch dieser Tag war wieder ein Vergnügen. Wenigstens ist für morgen Besserung angekündigt.

28.01.2011 Wir bereiten uns auf den letzten Skitag vor. Hier unten ist das Wetter schlechter wie auf dem Berg. Marina hat es eilig und steht schon an der Bushaltestelle. Am letzten Tag fahren wir wieder in St. Johann.

Oben auf dem Berg ist das Wetter richtig schön. Heute macht es endlich wieder Spaß.

Eines der wenigen steilen Stücke hier in St. Johann. Eine kurze Rast und dann geht es zur Mittagsrast.

Rast machen wir im Grander Schupf am Birkenhof Lift. Wenn man hier nicht mit den Skischuhen die Treppe zur Toilette runter laufen will dann kann man auch rutschen. Das ist ganz schön schnell.

Von hier aus hat man einen guten Ausblick auf die Piste. Man sieht gut wie wenig hier los ist. Allerdings ist das auch kein Wunder. Von hier kommt man nur mit dem Ankerlift wieder hoch. Im Skigebiet von St. Johann hat man in den letzten Jahren nichts gemacht. Hier gehört eigentlich ein 4er Sessel hin.

Wie in jedem Jahr ist der Hubschrauber permanent unterwegs und bringt Nachschub für das Krankenhaus. Sogar einen Flughafen gibt es. Den werde ich im Flugsimulator mal anfliegen.

Klaus und ich fahren die zum letzten Mal die schwarze Abfahrt nach Oberndorf runter. Marina und Peter warten in der Nähe der Gondel. Während man in St. Johann nichts gemacht hat, gibt es hier eine 8er Gondel. Soviel Skifahrer gibt es hier gar nicht um die Gondel voll zu bekommen. Ein letztes Prost und dann ist der Skiurlaub auch schon wieder vorbei.